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Gast Spotlight: Mit dem Fahrrad von Berlin bis nach Marokko

Ohne Training und kaum Geld hat der 23-jährige Berliner Ahmed Khelifi eine sagenhafte 4.000 Kilometer lange Radtour von Deutschland nach Marokko hinter sich gebracht. Inspiriert von Fahrrad Videos, die er sich online an einem kalten Wintermorgen in seiner Wohnung in Kreuzberg anschaute, entschied sich Ahmed aus einer Laune heraus, eine monatelange Reise zu anzutreten, die ihn von Berlin bis nach Nordafrika führte.

Ahmed, der ursprünglich aus Tunesien kommt, erzählt, dass er nicht einmal ein Fahrrad besaß, als er sich entschied, sich auf die monatelange Reise zu begeben, auf der er am Tag durchschnittlich 120 Kilometer am Tag zurücklegen musste. Er war jedoch der Meinung, dass man ein Land am besten mit dem Fahrrad erkunden könnte. Die Idee kam mehr oder weniger aus dem Nichts. Ich habe einige beeindruckende Videos über Radtouren gesehen und hoffte, dass ich vom Rad aus die Welt aus einer anderen Perspektive sehen würde“, so Ahmed.

Der Informatikstudent wollte „sehen, wie sich Landschaft, Wetter, Kultur, Sprache und Traditionen zwischen den einzelnen Reisezielen verändern und weiterentwickeln.“ Aber bevor er sich auf diese poetische Reise begeben konnte, stand Ahmed vor dem sehr realen Problem, dass er sich die Grundausstattung wie die richtige Kleidung und ein entsprechendes Fahrrad eigentlich nicht leisten konnte.

Ahmed erklärt: „Den Großteil der Ausrüstung, die ein professioneller Radfahrer kaufen würde, konnte ich mir nicht leisten. Deshalb habe ich versucht, die günstigsten Alternativen zu finden. Meine Turnschuhe waren zum Beispiel nicht in bestem Zustand, aber bessere konnte ich mir nicht leisten. Für die ersten zwei Stunden am Tag war es okay, aber für den Rest des Tages waren meine Zehen dann fast taub. Das zeigt: Es geht nicht immer nur um die Ausrüstung, sondern auch um den Willen.“

Mit einem zwar zuverlässigen – aber mit einem Preis von 260 Euro relativ günstigen Fahrrad – startete Ahmed am 8. August von Berlin, ohne eine konkrete Route im Sinn zu haben – mit der Ausnahme seines Zielortes natürlich. „Ich wollte meine Route je nach Wetterbedingungen und meiner Verfassung ein bis zwei Tage zuvor festlegen. Mein erster Haltepunkt war Magdeburg und von dort radelte ich westlich in Richtung der niederländischen Küste und dann gen Süden durch Belgien, Frankreich, Spanien und schließlich Marokko.“

Unterwegs übernachtete Ahmed in Unterkünften auf Airbnb, da diese Art der Beherbergung seiner Meinung nach die beste Art war, um mit den Einheimischen in Kontakt zu treten. „Einer der Gründe für meine Reise war mein Wunsch, in verschiedene Kulturen einzutauchen, und die Gastgeber auf Airbnb haben mir dabei wesentlich geholfen. Viele Unterkünfte befinden sich in lokalen Vierteln außerhalb der Stadtzentren, wo du lokale Kneipen, Cafés, Bäckereien und Supermärkte findest und auch selbst zu einem Teil der Gemeinschaft vor Ort wirst.“

Die Gastgeber, die ich getroffen habe, waren außergewöhnliche Menschen und sehr daran interessiert, ihre Gäste kennenzulernen und mit ihnen Geschichten und lokale Tipps auszutauschen.
Wenn ich heute auf meine Reise zurückblicke, ist es die Freundlichkeit der Menschen, die ich auf dem Weg getroffen habe, an die ich mich am liebsten erinnere. Da war eine Gastgeberin in den Niederlanden, die darauf bestanden hat, dass ich mit ihr esse, und nicht alleine, und meine Gastgeberin in Spanien, die für mich zu der Fahrradwerkstatt gefahren ist, als ich ein Problem mit meinem Hinterrad hatte. Ich war von dieser Gutherzigkeit unglaublich gerührt.

Ahmed Khelifi

Ahmed erreichte sein Ziel schließlich am 12. September. Nach einer kurzen Fahrt mit der Fähre über das Mittelmeer und einer Radtour von 65 Kilometer durch mittelalterliche Städte und entlang sonnenverwöhnter Hügel erreichte er das Ziel seiner Reise in Chefchaouen, einer Stadt im Nordwesten Marokkos. Nach 4.200 Kilometer und 35 Tagen auf dem Rad hatte er sich die Erholung auf jeden Fall verdient. Beim Check-in in seine Unterkunft war er zwar erschöpft, aber stolz darauf, dass er „eine neue Herausforderung bewältigt“ hatte, mit der er gewachsen und zu einer gestärkten Version seiner selbst geworden war.

Ahmeds Tipps fürs Radfahren mit wenig Geld

Fahrrad und Ausrüstung: Du musst nicht unbedingt das teuerste Fahrrad kaufen. Ich habe für 260 Euro ein Mittelklasse-Rad gekauft und damit hatte ich, was ich brauchte. Profi-Tipp: Achte darauf, dass du das Fahrrad leicht auseinandernehmen kannst, wenn du mit dem Zug oder einer Fähre weiterreisen musst.

Essen: Du musst tagsüber ständig essen, was langfristig recht teuer sein kann. In meinem Fall hatte ich abends Zugang zu der Küche meiner Gastgeber und konnte viel Geld sparen, indem ich meine eigenen Mahlzeiten zubereitete. Gebackene Kartoffeln, Nüsse und Bananen sind eine sehr gute und billige Quelle für Kohlenhydrate.

Unterkunft: Die Preise für Essen und Unterkunft sind von Stadt zu Stadt unterschiedlich, wähle also deine Reiseziele bedacht aus. Wenn ich ein Unterkunft auf Airbnb auf dem Land oder in weniger touristischen Städten gebucht habe, war das meistens viel günstiger als ein Hotelzimmer.

Planung: Plane den Tag immer voraus, um sicherzustellen, dass du für den ganzen Tag genug zu essen hast. Finde heraus, wie weit es zum nächsten Laden oder Supermarkt ist, in dem du deine Reserven auffüllen kannst. Aber vor Allem: genieße deine Reise und hab Spaß! Lebe im Moment und mach dir nicht zu viele Gedanken darüber, welche Strecke du pro Tag zurücklegst.

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