Gast Spotlight: Wie der Künstler Daniel Mohr auf Reisen seine Muse findet
Gast Spotlight: Wie der Künstler Daniel Mohr auf Reisen seine Muse findet

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Gast Spotlight: Wie der Künstler Daniel Mohr auf Reisen seine Muse findet

Eine aktuelle Studie zeigt, dass die Community auf Airbnb außergewöhnlich kreativ ist. Von China bis nach Tschechien sind eine Vielzahl der Gastgeber auf der Plattform in den Bereichen Film, Bildende Künste, Design, Architektur, Entertainment, Fotografie, Musik und Mode tätig. Doch nicht nur viele Gastgeber haben eine kreative Ader, auch viele Gäste buchen speziell auf Airbnb, um sich von den einzigartigen Unterkünften weltweit inspirieren zu lassen. Der ehemalige Meisterschüler von Georg Baselitz an der Universität der Künste Berlin, Daniel Mohr (*1976 in Bad Hersfeld), setzt sich in seinen Arbeiten mit dem Thema Landschaft und dem Verhältnis von Mensch und Natur auseinander. In einem Interview berichtet der zeitgenössische Maler und regelmäßige Gast auf Airbnb über seine Reisegewohnheiten und darüber, wie er auf Reisen seine Muse findet.

Woraus schöpfst du deine Inspiration?
Inspiration ist ein großes Wort, aber Anregung geben immer wieder Naturerfahrungen wie zuletzt bei meiner Reise nach Sardinien. Gesteins- und Pflanzenformationen, erstaunliche Rhythmen der Natur, besondere Lichtsituationen, aber natürlich auch die Stille und fremdartigen Gerüche, die man in der Stadt nicht trifft.

Dickicht, Daniel Mohr

Welche deiner Arbeiten sind von einer deiner Reisen inspiriert oder auf Reisen entstanden
Da fällt mir direkt dazu eine Arbeit mit dem Titel „Dickicht“ ein, die unmittelbar nach meiner Reise nach Sardinien entstanden ist.

Inwieweit beeinflusst die Umgebung und Lage deiner Unterkunft deine Kunst und Inspiration?
Wenn ich wie in diesem Fall reise, um einen Ort kennenzulernen und um einen Impuls für meine Arbeit zu bekommen, suche ich nach einer Unterkunft, die möglichst nicht an den touristischen Hauptströmen liegt und so Ruhe bietet um zur Erholung und Anregung zu kommen. Auch meine Reisezeit in der Nebensaison im Herbst war ja bewusst so gewählt, dass man eher ein unverfälschtes Bild bekommt und sich nicht in einem Pulk von anderen Reisenden bewegt.

Was darf auf deiner Packliste auf keinen Fall fehlen?
Sowohl Skizzenbuch, Bleistift als auch Kamera sind immer dabei.

Erst kürzlich hast du Zeit in einer Unterkunft auf Airbnb auf Sardinien verbracht. Wieso hast du dich dafür entschieden und wie verlief dein Aufenthalt?
Ich war zuvor noch nie auf Sardinien. So ging es mir besonders darum, eine Unterkunft zu nehmen, die nicht wie etwa in einem Hotel überall auf der Welt ähnlich aussieht, sondern eine besondere, und für die Gegend typische Bleibe zu finden.
Außerdem sollte sie gut gelegen sein, um Ausflugsziele zum Wandern oder auch mal für einen Abstecher zum Strand gut zu erreichen.

Hast du vor Ort etwas gestaltet bzw. hat die Unterkunft und Umgebung dich inspiriert?
Ich habe einige Skizzen angefertigt, die dann wieder in Berlin angekommen bereits in großformatige Leinwandarbeiten eingeflossen sind.

Was hat dir an der Unterkunft auf Sardinien besonders gefallen?
Die Unterkunft war ein altes sardisches Bauernhaus, ein sogenanntes Stazzu, das weit ab von dem nächsten Ort inmitten einer wunderschönen Umgebung lag.
Das Haus und die Anlage war perfekt in Schuss und auf dem neuesten Stand umgebaut. Kurz gesagt: das Alte und das Neue waren hier aufs Schönste kombiniert. So gab es, um ein Beispiel zu nennen, in jedem Raum einen offenen Kamin den man mit dem bereitgestellten Feuerholz beheizen konnte, aber auch eine Fußbodenheizung und Klimaanlage.

Gab es ein besonderes Erlebnis während deines Aufenthaltes?
Besonders eindrücklich war eine Wanderung zu einer Bucht namens „Cala Goloritzè“, auf der einige Skizzen entstanden sind. Oder auch der durch den Mistralwind besonders klare und plastische Sternenhimmel. Ich möchte aber auch nicht unerwähnt lassen, dass ich an dem Grill im Garten des Hauses zum ersten Mal einen Mantarochen zubereitet habe, der in jeder Hinsicht eine Herausforderung ist, mir aber dennoch gelungen ist.

Daniels Urlaubsunterkunft auf Airbnb in Sardinien

Welches war bis jetzt deine Lieblings-Unterkunft auf Airbnb?
Ich habe Airbnb als Gast schon oft genutzt, sowohl für den Urlaub, als auch für geschäftliche Reisen, aber diese letzte Unterkunft auf Sardinien war tatsächlich herausragend. Einfach weil sie einzigartig und mit viel Liebe gestaltet und eingerichtet war.

Was ist dein Nummer Eins Lieblingsreiseziel?
Ich war letztes Jahr zum ersten mal in Indien und werde noch dieses Jahr erneut in den Norden Indiens reisen. Hauptsächlich, weil dort meine Denk- und Sehgewohnheiten hinterfragt und herausgefordert werden.

Alle Unterkünfte, die in diesem Pressetext beschrieben sind, dienen ausschließlich zur Inspiration und Veranschaulichung. Airbnb spricht keine Empfehlungen zu diesen oder anderen Unterkünften auf der Airbnb-Plattform aus.

Bei Fragen, Anmerkungen oder sonstigen Anliegen kannst du dich an presse@airbnb.com wenden.